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Die Carmen von St. Pauli – Stummfilm von 1928 live vertont

Fr, 3. September um 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

„Die Carmen von St. Pauli“ wird live von der Akkordeonistin Natalie Böttcher begleitet.

Die Außenaufnahmen des in den UFA-Filmateliers in Potsdam-Babelsberg entstandenen Films wurden in Hamburg gedreht, die Hauptrollen spielen Jenny Jugo und Willy Fritsch, beide Stars der damaligen Filmwelt. Erzählt wird wie der von Haus aus pflichtbewusste Bootsmaat Klaus Brandt (Fritsch) der Tänzerin und „Seeräuberbraut“ Jenny (Jugo) verfällt, alles verliert und am Ende doch wieder zu alter Aufrichtigkeit zurückfindet. Kaum sattsehen kann man sich an den fantastischen Außenaufnahmen und Kamerafahrten im Hamburger Hafen, die geradezu neorealistisch daherkommen.

Die gebürtige Russin, die ihre Ausbildung an der Mussorgsky Musikhochschule in St. Petersburg absolvierte und seit Ende der 90er-Jahre in Hamburg lebt, ist bekannt durch ihre Auftritte und Zusammenarbeit u.a. mit dem Giora Feidman Trio oder bei der Show „Balagan“ .

VVK 12€/AK 14€

Vorbestellungen zum Vorverkaufspreis über email hidden; JavaScript is required

 

Informationen zum Film:

D 1928, 95 min., Regie: Erich Waschneck, mit Jenny Jugo und Willy Fritsch

Dem Hamburger Bootsmaat Klaus Brandt steht mit dem Posten als Steuermann eine bessere Zukunft bevor. Doch er muss sich noch auf der Alexandria als Nachtwächter bewähren, während das Schiff ohne Mannschaft im Hamburger Hafen liegt. Als er einen nächtlichen Dieb ziehen lässt, der sich als junge Frau entpuppt, gerät sein Pflichtbewusstsein ins Wanken. Seeräuberbraut Jenny ist der Star der Hafenkaschemme «Zum Guten Ankergrund». Ihretwegen vernachlässigt der sonst so gewissenhafte Maat zunehmend seinen Dienst, lässt sich in die dunklen Geschäfte von Jennys Schmugglerbande, den «Hafenratten» hineinziehen – und gerät in Verdacht, den Mord an einem Rivalen begangen zu haben …

«Die Carmen von St. Pauli» ist eine sehr freie Bearbeitung der Oper von Bizet vor dem kontrastreichen Hintergrund der realen Arbeitswelt im Hamburger Hafen der 1920er Jahre sowie den spätexpressionistischen Kulissen der UfA-Studios in Babelsberg.

Natalie Böttcher lässt die neorealistische Szenerie der blühenden Schattenwirtschaft und anstehenden Weltwirtschaftskrise mit der Klangfarbenpracht der französischen Musette und der hamburgischen Seemannslieder aufleben.

Details

Datum:
Fr, 3. September
Zeit:
19:00 Uhr - 21:00 Uhr
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